Mit dem weitgehenden Abschluss der Verlegungs- und Erfassungsarbeiten in der Auslandslogistikzentrale im THW OV Rüsselsheim ist der aktive Unterstützungseinsatz für den OV Mainz vorerst beendet. Mit weit über 500 Stunden und knapp 30 Helfern unterstützte der Ortsverband Mainz die Aktivitäten seit Pfingstsonntag.
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Mit dem weitgehenden Abschluss der Verlegungs- und Erfassungsarbeiten in der Auslandslogistikzentrale im THW OV Rüsselsheim ist der aktive Unterstützungseinsatz für den OV Mainz vorerst beendet. Mit weit über 500 Stunden und knapp 30 Helfern unterstützte der Ortsverband Mainz die Aktivitäten seit Pfingstsonntag.
Der Einsatz des OV Mainz in Rüsselsheim dauert immer noch an. Weitere Details unter "weiterlesen".
Zusätzlich fand am vergangenen Wochenende das "34. OpenOhr" in der Mainzer Zitadelle statt. Im Rahmen dieser vom Jugendamt der Stadt Mainz unterstützten Veranstaltung war auch der Ortsverband Mainz mit einer Bereitschaft eingebunden. Für den Fall eines Unwetters - wie es sich Pfingsten 2007 ereignet hatte - wäre unser Ortsverband unterstützend bei der Räumung der Zeltplätze des Festivals - vorrangig durch Beleuchtung - tätig geworden. Hierzu wurden im Vorfeld bereits entsprechende Planungen in Absprache mit dem Jugendamt getroffen. Erfreulicherweise blieb das Wetter dann aber doch sehr sonnig und warm, wodurch ein Einsatz nicht notwendig wurde.
Am Pfingstsonntag um 13:30 Uhr wurde der Ortsverband alarmiert, um bei den Einsatzvorbereitungen für die vom schweren tropischen Wirbelsturm "Nargis" betroffene Küstenregion Myanmars zu unterstützen.Das THW bereitet einen umfangreichen humanitären Soforthilfeeinsatz vor. In der Zentrale für Auslandslogistik Rüsselsheim bei Frankfurt werden zurzeit weitere technische Ausstattung, Material, Gerät und Fahrzeuge zusammengezogen, um sofort nach Myanmar aufbrechen zu können. Die Ausstattung der Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) ist bereits seit Donnerstagabend abflugbereit.
Bericht aktualisiert am 12.05. um 17:30 Uhr.
Bis zu 120 Ltr./m² Regen überschwemmen Straßen und Keller. In der Justizvollzugsanstalt Rohrbach ist teilweise der Strom ausgefallen. Viele Blitzeinschläge in Häuser und Bäume verursachen Brände. Transformatoren sind ausgefallen, wodurch Ortsteile von der Stromversorgung abgeschnitten sind. Gebäude sind beschädigt, Menschen verschüttet oder in beschädigten Gebäuden eingeschlossen. Eine Brücke ist durch das Hochwasser einsturzgefährdet. Die Trinkwasserversorgung ist eingeschränkt. In einem Chemischen Betrieb sind Fässer mit Chemikalien umgefallen, Flüssigkeiten treten aus, im Gebäude befinden sich noch Personen.
Am heutigen Freitag zog gemäß dem Übungsszenario eine Windhose, also ein Tornado, von Westen kommend über den Bereich von Wöllstein über Gau-Bickelheim, Wallertheim, Armsheim, Sulzheim bis Wörrstadt hinweg. Dabei sind Schadensbilder wie umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, überflutete Keller und der Ausfall der Infrastruktur mit Strom, Wasser, Telefon vertreten.
Im Rahmen dieser Vollübung werden nach und nach die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises mobilisiert. Die Koordination des "Einsatz" übernimmt die TEL (Technische Einsatzleitung) des Landkreises Alzey-Worms. Mit dabei werden auch Kräfte aus den zehn THW Ortsverbänden der Geschäftsstelle Bad Kreuznach sein.
Der Ortsverband Mainz ist in vielen Bereichen der Übung vertreten. Der TZ (Technische Zug) wird in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Einsatzaufträge abarbeiten. Mit Hilfe der Fachgruppe Infrastruktur wird ein großer Bereitstellungsraum eingerichtet und unsere Fachgruppe FK (Führung und Kommunikation) wird vor Ort eine Führungsstelle aufbauen und betreiben.
Weitere Berichte und Fotos werden während der Übung und im Anschluß danach auf unsere Homepage erscheinen.
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