Charly - Kompanie "Achtung!"
In der Woche vom 14. bis 18. Juli fuhren fünf unserer jugendlichen Helfer, in Begleitung unseres Jugendbetreuers Alexander Kehm, zu einem Junghelferlehrgang in die Bundesschule nach Neuhausen. Die Ausbilder des Lehrganges waren Otto Hippler und Stefan Hadan.
Für Henning Pier, Jonas Veith, Julius Hartmann, Lars Brieke und Nils Braun gab es nicht nur Theorie, sondern auch die Praxis mit folgenden Lerninhalten: Auftrag, Ausstattung, Ausführung.
Jede Tätigkeit beginnt mit einem Auftrag. Die Erfüllung des Auftrags kann aber nur einhergehen mit der nötigten Ausstattung. Und, ein Auftrag endet mit der Fertigmeldung desselben.
Jedoch kann man den Auftrag nicht ohne eine ausreichende Ausbildung erfüllen und aus diesem Grunde war die sechsköpfige Truppe nach Neuhausen gefahren.
So zog sich auch durch den gesamten Lehrgang der Satz: „Richtiges Handeln will gelernt sein, richtiges Handeln muss gelernt sein!“
Alexander Kehm war überaus begeistert von dem geballten Wissen des Ausbilders Otto Hippler. „Dieses Wissen und diese Erfahrung ist der reine Wahnsinn. So ein geballtes Wissen habe ich als Teilnehmer eines Seminars noch nie erlebt.“ Und Alexander Kehm hat in seiner Funktion, nicht nur als Jugendbetreuer, schon einige Seminare des THW absolviert.
Neben der Theorie, in der natürlich auch das Gefahrenschema des THW „5A-B-C-D-5E“ zur Sprache kam und, das es zu erarbeiten galt, kam natürlich auch die Praxis nicht zu kurz.
Hier lernten die Junghelfer Rettungsmethoden und Geräte kennen und benutzen: So die Schleiftechniken und Tragegriffe genauso wie den Leiterhebel, die schiefe Ebene und das EGS-Gerüstsystem. Ebenso wurden in der Praxis auch Rettungsübungen in Katakomben geplant und durchgeführt. Alexander Kehm: „Dort war es sehr warm und sehr staubig. Die Gänge fingen mit guten zwei Metern Deckenhöhe an und endeten in engen Löchern mit Höhen von nicht mal einem Meter. Unsere Jungs hatten sich weit an ihre Belastungsgrenzen heran bewegt.“
„Jedoch bekamen wir während des Lehrgangs von unserem Herrn Hippler auch immer wieder ein paar lockere Sprüche zu hören: Cobra übernehmen Sie - Erst denken, dann handeln - Astralkörper - Umsichtiges Handeln - Soll ich es machen? - Von der Waagrechten in die Senkrechte……. Und der Lieblingsspruch von Alexander Kehm, direkt nach dem Erteilen eines Auftrages: „Hätte schon längst fertig sein können!“
Alexander Kehm: „Nach dieser Woche kann ich mit Sicherheit sagen, dass wir in diesem Seminar eine Menge gelernt haben. So möchte ich an dieser Stelle Herrn Hippler und Herrn Hadan von ganzem Herzen danken und hoffe, dass ich einen solch tollen und effizienten Lehrgang für meine anderen Junghelfer noch einmal erleben darf.“
So resümiert Alexander auch: „Die Disziplin während des gesamten Lehrgangs war sehr hoch und der Ton von Herrn Hippler entsprechend hart, aber sehr beeindruckend. Da Herr Hippler schon im Ruhestand und nur noch als Gastdozent an der Schule ist, möchten wir ihm auf diesem Wege die besten Wünsche mit auf seinem Weg geben. „Meine“ Junghelfer und ich wünschen und hoffen, ihn einmal wiederzusehen und erleben zu dürfen.“
Ein besonderer Gruß geht auch an unseren Andi, der uns -wie immer- bestens versorgt hat.
Noch ein Wunsch an die Bundesschule Neuhausen: „Haltet Herrn Hippler solange es geht an der Schule, er ist nicht zu ersetzen. Sein Wissen und sein Führungsstil sind einfach genial.“
Mit den besten Wünschen und Grüßen
Alexander Kehm - Jugendbetreuer des THW OV Mainz
Anmerkung: Herr Hippler hatte, Angesichts der Vielzahl der Jugendlichen, natürlich Probleme in so kurzer Zeit sich die einzelnen Namen merken zu können. So wurden alle von ihm liebvoll „Charly“ genannt. Das „Achtung“ hat die Gruppe ergänzt, es herrschte ja ein etwas rauerer Ton.





